Skip to main content

Warum Käse süchtig macht

Die wohl bekannteste und umstrittenste Theorie, warum Käse süchtig macht, lautet: das darin enthaltene Casomorphin, welches der bei der Verdauung freigesetzt wird, bewirkt die Ausschüttung von Morphinen im Körper.

Casomorphine sind Peptide, die mit Opioden verwandt sind und analgetische (schmerzstillende) Wirkung haben können.

Laut einer Studie der University of Michigan aus dem Jahre 2016 geht hervor, dass die Konzentration von Casomorphinen in Käse deutlich höher ist als in Milch.

Auch in Muttermilch sind Morphine vorhanden. Diese haben aber die Aufgabe, die Bindung zwischen dem Nachwuchs und der Mutter zu vertiefen – gleiches auch in der Tierwelt.

Ein anderer Grund könnte das im Käse enthaltene Salz sein.

Viele von uns essen gerne salzig, vor allem Menschen, deren Geschmacksknospen schwächer sind.

Außerdem haben Wissenschaftler der Universität Iowa herausgefunden, dass salziges Essen uns glücklich macht. Es wirkt sogar fast wie ein Antidepressivum, wie ein Test an Ratten zeigte.

Keine Angst an alle Salz-Liebhaber: auch vegane Käse-Alternativen lassen sich in der Herstellung salzig gestalten 😉

Hier kann ich auch sehr die veganen Hirtenkäse-Alternativen empfehlen, da sie meistens in einer Salzlake eingelegt sind.

„Milch ist wichtig für die Knochen!“ – das wird Kindern auch heute noch nahegelegt.

Das in der Milch enthaltene Kalzium soll wichtig für starke Knochen sein.

In einer Studie der University Uppsala haben die Forscher diese Theorie genauer untersucht und das Gegenteil festgestellt: Menschen, die einen höheren Milchkonsum haben, erleiden häufiger Knochenbrüche.

Und bei einem zu hohen Milchkonsum kann es dazu kommen, dass dem Körper sogar Kalzium entzogen wird.

Wahrscheinlich liegt dies am hohen Proteingehalt in der Milch.